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Die Partner in Erster Hilfe

 

Sommerserie «Den Puls fühlen»: Beim Samariterverein Villmergen

 

Sie organisieren die Blutspende-aktion, Vorträge und sind bei diversen Anlässen im Einsatz. Mit den verschiedenen Kursen für die Bevölkerung wie dem Nothilfekurs, Nothilfe bei Klein-kindern, Reanimationskurs und anderen fördern die Samariter auch das Gesundheitsbewusstsein und die Unfallverhütung. “Sabrina Salm“

 

Die freiwilligen Samariter können mehr als nur Verbände anlegen und Pflästerli auf die Wunde kleben. Sie sind ausgebildet, um Leben zu retten. Trotz gut ausgerüsteten Spitälern und Notfallärzten, die rund um die Uhr abrufbar sind, braucht es den Samariter. «Kompetentes und schnelles Handeln kann Menschenleben retten », weiss Irene Vock. Sie ist seit über 30 Jahren beim Samariter-verein Villmergen Mitglied und ist eine der ausgebildeten Kursleiterinnen. «Uns braucht es einfach.» Bei einer Katastrophe sind die Samariter im kantonalen Notfallplan aufgeführt. «Wir würden dann eine mobile Sanitätsstelle betreiben.» Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder des Samaritervereins Villmergen zu einer Übung. Im August fand diese in der Badi Villmergen statt. Geführt hat sie Irene Vock. «Heute bekommen wir eine Lektion von den Rettungsschwimmern der SLRG. Sie zeigen uns, wie man eine Person aus dem Wasser rettet.» Gespanntschauen die Samariter zu, um danach selber Hand anzulegen. An zwei Posten erproben sie danach wichtige lebensrettende Sofortmassnahmen an Fallbeispielen. Zum Beispiel: Was tun, wenn eine Person vom Klettergerüst auf den Rücken fällt? Was ist zu machen, wenn jemand einen Herzinfarkt hat?

 

Fürs Leben lernen

 

«Durch regelmässige Übungen und durch Weiterbildung lernen wir im richtigen Moment handeln», erklärt Irene Vock. «Das, was man lernt, braucht man fürs Leben.» Neben den Blutspendeaktionen, Postendiensten und vielen Kursangeboten für Private und Firmen ist der Samariterverein auch für die Krankenmobilien zuständig. Rollstuhl, Krücken oder spezielle Pflegebetten kann man hier beziehen. Der Samariterverein Villmergen wurde am 13. Februar 1933 gegründet. «Wir haben 18 aktive Mitglieder im Samariterverein. Neue Mitglieder wären aber herzlich willkommen», wirbt Vereinspräsidentin Monika Weber, «jeder, der gerne hilft, ist bei den Samaritern am richtigen Ort.»

Einmal im Jahr wird die Samariterübung in der Badi Villmergen gemacht. Diesmal zeigte das Team Villmergen vom SLRG Freiamt-Reusstal, wie eine Personenrettung aus dem Wasser geht.

In verschiedenen Fallbeispielen üben die Samariter die Handgriffe.

Reanimation sollte geübt sein. «Leider hat es in Villmergen im öffentlichen Raum keine

zugänglichen Debrillationsgeräte», bedauert Irene Vock (2. v. r)